Offbeat Christmasparty 2016

Wir präsentieren euch unseren Weihnachtsparty-Trailer 2016!

 

Mit viel Liebe und Kreativität hat das offbeat-Team  dieses Jahr ein Weihnachtsfest mit köstlichem Essen, tollen Geschenken, vielen Spielen und einer Predigt von Benni: „Der König kommt“ für 60 Jugendliche aus Berlin auf die Beine gestellt.

Besonders bewegt hat uns, dass nach der Predigt der Tisch mit Bibeln und christlicher Literatur gestürmt wurde und 5 Minuten später komplett leer war.

Vielen Dank an alle Spender/innen aus ganz Deutschland und die tolle Unterstützung durch unsere ehrenamtlichen Helfer/innen!

Hardstyle-Hardcore-Heartpreaching: Hardnight 5.11.16

Die Hardnight ist nicht nur eine gewöhnliche Clubnacht mit Techno-Ballermucke und Jumpern, die 6 Stunden durchtanzen.

Die Hardnight ist unsere Möglichkeit eine kleine aber spannende Partyszene mit der Botschaft Gottes und als Christen zu erreichen.

Um 23:45 Uhr drehte der DJ die Musik ab und Benni predigte zur Partymeute, über den einen wahren Gott. Gottvater, der verlässlich und treu ist und unablässig aus Liebe nach ihnen sucht. Nach jedem ganz speziell und individuell.

www.basicteam.eu
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Während der 6 Partystunden erlebt das Offbeat Team eine intensive Gesprächs-und Seelsorgezeit. Besonders gefreut hat uns diesmal, dass ca. 50 % der Partybesucher uns noch gar nicht kannten und zum ersten Mal da waren.

Während Annika den Abend an der Kasse vor allem intensiv mit unseren ehrenamtlichen Helfern (unsere HomeSession Crew- alles Hardcore Metal-Hörer) spricht, konnte Benni viele neue Begegnungen und Gespräche im Partyraum haben.

Besonders bewegt hat Benni die Geschichte eines jungen Mannes, der von seinem Kumpel zur Hardnight mitgeschleppt wurde.

„Da spricht ein Typ über Jesus- das musst du dir mal anschauen.“

Der junge Mann hatte wahrscheinlich schon am Abend Drogen konsumiert und war im Gespräch mit Benni emotional überfordert und verbal und körperlich aggressiv. Er stellte Benni  die Frage:

„WO WAR DIESER GOTT IN MEINEM LEBEN?“

Schon als kleines Kind hat er erlebt, wie sein alkoholkranker Vater im Suff seine Mutter verprügelte und konnte dies selbst mit psychologischer Hilfe nie verarbeiten. Nach der Scheidung der Eltern hat sich die Mutter in die Astrologie und Esoterik geflüchtet. Die Verzweiflung des jungen Mannes war so stark, dass er zugab, oft über Selbstmord nachzudenken.

Benni konnte ihm von der Hoffnung der Bibel erzählen und für ihn beten.

Wisst ihr, wirtschaftlich, rational und strategisch ist die Hardnight nach weltlichen Maßstäben als Veranstaltung nicht besonders erfolgreich.

Aber wir von offbeat e.V. würden alles geben, unsere Zeit, unsere Mittel, unser Herzblut, unsere Kraft, nur für diesen einen Menschen. Für diesen einen Menschen, der das Evangelium noch nie gehört hat und verloren ist.

„Ich sage euch: Ebenso wird auch im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren.“ Lukas 15,7

Offbeat goes Fuckparade 2016

Fuckparade Berlin 2016 – Benni liebt es dort mit dem crazy unkonventionellen und wütenden Volk ins Gespräch über Jesus zu kommen.fuckparadeDie Fuckparade soll sich als Gegenentwurf zur kommerziellen Loveparade, gegen die Ausgrenzung von Subkulturen auflehnen.

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Benni konnte dort in der Vergangenheit mit einem eigenen Themenwagen „Crack kills, Jesus saves!“ mitfahren und (verbotenerweise) auch stündlich predigen. benni-fuckparade-wagenGott hat es auch ermöglicht, dass Benni allen Widerständen zum Trotz auf der Hauptbühne predigen konnte, ohne dass ihm der Ton abgestellt wurde.

 

„KEIN JESUS, KEIN GOTT, KEINE BIBEL!“, hieß es das Jahr später im Vorgespräch mit den Veranstaltern. Seitdem geht Benni einfach in der Masse mit und evangelisiert, betet für Menschen und hat die beste Zeit überhaupt! Da ist er ganz in seinem Element!benni-fuckparade

 

Das Kreuz aufstellen!

Am Samstag, 08.Oktober 2016, haben Benni und Annika wieder das sogenannte „Gruppentreffen“ (GT) auf der Wiese vor dem Berliner Dom besucht. Jeden 2. Samstag im Monat treffen sich dort ca. 60-80 Jugendliche aus verschiedenen Subkulturen und trinken und quatschen dort bis zum Morgengrauen.

Benni hatte diesmal eine radikale Idee, die ihm auf der Holy Spirit Night am Wochenende zuvor kam:

„ICH STELLE MITTEN DRIN EIN KREUZ AUF!“

Gesagt, getan. Benni fackelt ja nicht lange!

Mit einem etwa 2m großen Kreuz beladen, näherten wir uns gegen 19:30 Uhr der GT-Meute.

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Tatsächlich, wer wagt, gewinnt! Die Jugendlichen tummelten sich am Kreuz, stellten Fragen und noch mehr Fragen! Annika sprach mehr als 2 Stunden mit einem jungen Mann, der am Ende sogar unbedingt das Kreuz zurück ins Auto tragen wollten.

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Nicht einfach eine Hand vorne, die andere hinten, sondern „Jesus-Style“ über die Schulter!

Das Kreuz war wie ein Magnet an dem Abend. Das machen wir sicher wieder!

 

Die Offbeat-Gründer im Interview

Offbeat steckt als Verein in den Startlöchern. Benni und Annika beantworten in diesem Interview Fragen rund um ihre Person und die Vision, die hinter Offbeat steckt.

Benni, erzähl uns kurz von dir. Wer bist du, woher kommst du, was arbeitest du und was macht dich aus?

Ich bin 30 Jahre alt, bin im Rheinland aufgewachsen und seit 2008 lebe ich in Berlin. Ich arbeite als Pädagogischer Leiter in einer Jugendhilfeeinrichtung, die ich auch selber gegründet habe. Dort bin ich auch im Vorstand tätig. Was mich ausmacht? Ich liebe es Probleme zu lösen, manchmal auch nach dem Prinzip „Whatever it takes“. Ich bin ein leidenschaftlicher und begeisterungsfähiger Typ und liebe das Abenteuer.

Seit 2008 erreichst du die Jugendlichen am Alexanderplatz. Was genau, ist das Besondere an diesen Jugendlichen, die sich am Alex treffen? Warum bist du nun schon seit 8 Jahren (fast) jeden Samstag am Alex oder mittwochs im BK?

Viele der Jugendlichen haben keine Perspektive in ihrem Leben und noch mehr Menschen in unserer Gesellschaft stimmen diesem Selbstbild, das die Jugendlichen von sich haben, zu. Doch die Jugendlichen haben alle Träume und Erwartungen an das Leben. Das möchte ich unterstützen. Ich möchte mit diesen Jugendlichen die 1., die 2. und die 3. Meile gehen. Mittlerweile sehe ich die 2. Generation am Alexanderplatz und fühle mich darin bestätigt, dass es unheimlich wertvoll ist an diese Jugendlichen zu glauben und ihnen den Wert zuzusprechen, den sie in Gottes Augen haben.

Was ist dein Wunsch für diese Jugendlichen?

Ich wünsche ihnen, dass sie kluge Entscheidungen für ihr Leben treffen können. Dass sie lernen und erleben, dass es etwas bringt dem Leben gegenüber positiv gestimmt zu sein. Mein größter Wunsch ist jedoch, dass sie erkennen, dass Gott ihr Vater ist und Gott „Gott“ ist und nicht irgendein Gaukler.

Du sprichst ja immer von „Heiligen Momenten“. Kannst du uns von einem besonders heiligen Moment am Alexanderplatz erzählen?

Ja! Es ist schon ein Weilchen her, da kam ich mit einem jungen Mann ins Gespräch. Lange zerzauste Haare, kaputte Klamotten mit einer Bierflasche in der Hand. Er diskutierte mit mir über Gott und erzählte mir von seinen Gründen wegen denen er nicht glaubt. Während des Gesprächs hatte ich den Eindruck, dass Gott möchte, dass ich ihm Gottes Liebe zeige, indem ich diesen jungen Mann in die Arme nehme. Ich fragte ihn, ob es ok ist, dass ich ihn umarme. Sein Körper wirkte starr aber nach dieser Umarmung erzählte er mir, dass er sich nicht daran erinnern kann, wann ihn zuletzt jemand in den Arm genommen und ihm zugehört hat. Er hatte Tränen in den Augen. Das war ein Heiliger Moment.

Benni, du hast ja sicher auch mal Freizeit. Was machst du da am liebsten?

Ich bin ein leidenschaftlicher Fußballfan von Borussia Dortmund und schaue mir so gut es geht jedes Spiel an. In meiner Freizeit bin ich auch gerne in meiner BVB-App, um alle aktuellen News über meine Mannschaft zu erfahren. Ich bin auch gerne unterwegs, liebe Actionfilme und Spiele und Wettkämpfe.

Annika, du bist ja seit August 2015 an Bennis Seite. Was hast du bis dahin gemacht, woher kommst du, was ist dein Job?

Ich komme ursprünglich aus Trier (Rheinland-Pfalz) und habe dort auch nach dem Abi bis 2015 Rechtswissenschaften studiert. Nachdem ich mich 2012 ganz für ein Leben mit Jesus entschieden habe, war mein Gebet, dass er mich gebraucht, um Menschen seine Liebe und Annahme zu zeigen. Jesus hat mich dann 2013 bis 2015 sehr stark in der Flüchtlingsarbeit in Trier eingesetzt. Mit viel Unterstützung durch meine Familie und Gemeinde konnte ich eine ehrenamtliche „Deutschschule“ für Flüchtlinge gründen und leiten. 2015 war dann klar, dass ich ab September dual Praktische Theologie beim IGW Frankfurt studieren werde. Seitdem pendel ich (manchmal wöchentlich) zwischen Berlin und Frankfurt. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich im Bereich Wohnungsverwaltung bei einem freien Träger der Jugendhilfe in Berlin.

Wann wusstest du, dass offbeat genau das Richtige für dich ist?

Ich achte immer sehr stark auf die Motivation der Leiter in einem Team. Was treibt den Leiter an? Geltungsdrang? Machtstreben? Schuldgefühle? Blinder Aktivismus?

Bennis Herz und Leidenschaft für diese Jugendlichen hat mich von Anfang an gefesselt! Sein Arbeiten und Leiten ist bestimmt von Liebe, Treue bis zum Schluss und Hingabe.

Ich bin ein sehr empfindsamer Typ, vor allem, wenn es um Musik geht. Mir liegt das Ruhige, das Tiefschürfende. Hardstyle- und Hardcore- Musik war am Anfang ein heftiger Schock. Nach der ersten Hardnight brach ich heulend im Auto zusammen, weil die Musik zu viel für mich war. Ich werde nie vergessen, was Benni dann zu mir sagte:

„Annika, kann dein Herz bei dieser Arbeit mitgehen? Es geht nicht um deinen Musikgeschmack oder meinen. Es geht nicht darum, was für dich und mich schön und gut und angenehm ist. Es geht darum, diese Jugendlichen zu erreichen.“

Das war der Wendepunkt für mich. In diesem Moment fiel in meinem Herzen die Entscheidung: JA ich gehe mit! Weil diese Jugendlichen es wert sind! Und seitdem hat Gott es mir wirklich leichter gemacht. Ich fand Gefallen an der Musik, kann mitgehen, offen sein.

 

Wie seid ihr auf den Namen offbeat gekommen?

Annika: Wir mussten ziemlich plötzlich und ziemlich schnell Anfang 2016 einen Namen für unsere Arbeit finden. Wir gingen wochenlang mit der Namensfindung schwanger. Während einer Autofahrt lief „Could you be loved“ von Bob Marley, den ich sehr schätze. Reggae hat natürlich nichts mit Hardstyle und unseren Jugendlichen zu tun aber ich dachte, das Besondere von Reggae-Musik ist, dass sie offbeat ist. Das war das Revolutionäre, das Ungewöhnliche an Reggae. Ungewöhnlich ist auch unser Engagement in jugendlichen Subkulturen und die Art, wie wir christliche Botschaften vermitteln. Unsere Arbeit kann nicht in klassische Gemeindekonzepte gepresst werden. Wir verstehen uns als die „Rahmensprenger“ im Reich Gottes. Manchmal denke ich, wir sind bei den Vergessenen unserer Gesellschaft. Und genau da will ich sein, denn Gott hat sie nicht vergessen!

 

 

Zum Hintergrund:

Benjamin (Benni) Zwick, Jahrgang 1986, ist Sozialarbeiter und arbeitet als Pädagogische Leitung bei einer Jugendhilfeeinrichtung in Berlin.

Annika Schons, Jahrgang 1989, studiert Praktische Theologie am Institut für Gemeindebau und Weltmission (IGW) und arbeitet als Vorstandsassistenz bei einer Jugendhilfeeinrichtung in Berlin.

BK Session am 03.02.2016

Jeden Mittwoch um 19:00 Uhr versammelt sich eine kleine aber  OHOOOOO! Gemeinde in einem bekannten Fast-Food Restaurant am Alexanderplatz und lauscht bei Burger, Zwiebelringen und Cola dem coolsten Evangelisten Deutschlands 😉  Benni live und in Farbe! Das sollte man sich nicht entgehen lassen!

Am 03.02.2016 hieß es „Beziehungsweise“- Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist!

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