Offbeat goes Stadtmission Trier

Am 19.02.2017 durften wir den Gottesdienst in meiner Heimatgemeinde, der Evangelischen Stadtmission Trier, gestalten. Benni legte eine 1A- Predigt zum Thema „All IN or NOTHING“ hin, während Annika mit den Musikern der Stami, die Gemeinde in die Anbetung führen durfte.

Gott hat spürbar gewirkt und den Raum mit seiner Gegenwart erfüllt. Noch eine Stunde nach dem Gottesdienst führten wir anregende Gespräche, Benni konnte an einige obdachlose Gottesdienstbesucher Bibeln verteilen und wir erhielten in den Tagen darauf, viele ermutigende E-Mails und SMS.

Wir möchten uns von Herzen bei der Stadtmission Trier bedanken, für die Möglichkeit und das Vertrauen diesen Gottesdienst zu gestalten, für die Ermutigung durch euch als Geschwister, für eure Gebete und Unterstützung in Rat und Tat. Vielen Dank auch, für die finanzielle Unterstützung unserer offbeat-Arbeit in Berlin.

Wir kommen immer wieder gerne und sind im Geist und Herzen mit euch verbunden!

Offbeat goes Vorarlberg/ Österreich

Morgens halb 5 in Deutschland. Zwei Berliner machen sich auf den Weg zum Flughafen Schönefeld. Ziel: Zürich und von dort aus weiter nach Vorarlberg, Österreich. Wir waren on a mission!

Morgens halb 6 in Deutschland. Zwei Berliner on a mission realisieren, dass am Flughafen gestreikt wird. Kein Flug nach Zürich.

Morgens kurz vor 6 in Deutschland. Zwei Berliner on a mission beschließen, die mission lässt sich nicht aufhalten und setzen sich in einen Zug.

12 Stunden später. Abends gegen 18 Uhr in Österreich. Zwei Berliner on a mission kommen gut gelaunt und voller Tatendrang im katholischen Seminarhaus St. Arbogast an und rocken die Jugendstunde 🙂

Auf Einladung der katholischen Gemeinschaft Emmanuel in Vorarlberg fuhren Benni und ich Anfang Februar ins schöne Ländle, um den jungen Österreichern von unserer sozial-diakonischen Arbeit mit sozial ausgegrenzten Jugendlichen zu berichten und in einem Tanz-und Theaterworkshop biblische Prinzipien erlebbar zu machen.

Hier findest du das Interview von Benni mit der Lokalzeitung:

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Offbeat Freizeit 2017

Vom 02.-05. Februar 2017 fuhren wir mit 2 weiteren Mitarbeitern und 8 Jugendlichen nach Boltenhagen an die Ostsee.

Unser Ziel war es, den Jugendlichen, die regelmäßig die HomeSession besuchten, noch intensiver mit Jesus zu begegnen und einen Raum fernab von Berlin zu schaffen, in dem sie mit sich selbst und Gott konfrontiert werden. Deshalb hieß das Freizeitmotto auch: UNKNOWN!?!- entdecke dich aus Gottes Perspektive.

Wir boten den Jugendlichen ein abwechslungsreiches, kreatives und spannendes Programm mit u.a. einem Gebetsgarten „Enter the Cave“, Andachten im Dialog, Männeraction auf der GoKart-Bahn und einem Frauenabend mit Smoothies und BeautySession.


Um die Freizeit geistlich zuzuspitzen, luden wir am Samstagabend einen jungen Christen aus Stuttgart ein, der uns nachts am Ostseestrand am Lagerfeuer von seinem bewegenden, kriminellen Leben und seiner Suche nach Gott berichtet.

Dieser Abend hat auch uns Mitarbeiter schwer berührt und ins Nachdenken über unsere Art zu Evangelisieren gebracht.

Unsere Jugendlichen hat dieser Abend an ihre Grenzen gebracht. Die ernsthaften Warnungen vor okkulten Praktiken, vor aufgeschobenen Entscheidungen für Jesus und Gleichgültigkeit gegenüber dem, was Gott für sie bereit hält, sollten die Jugendlichen wachrütteln und hinter ihren Mauern hervorlocken.

Im Abschlussgespräch am Sonntag wurde es endlich zwischen uns Mitarbeitern und den Jugendlichen persönlich, emotional und echt. Die Konfrontation ist gelungen.

Dies hatte zur Folge, dass sich die Spreu vom Weizen getrennt hat. 1-2 Personen haben sich erstmal zurückgezogen. Mit den anderen Jugendlichen haben sich dafür die Gespräche sehr verändert, die Fragen nach Gott sind ehrlicher und persönlicher geworden, die Mauern sind am wanken.

Unser großer Dank geht an Gott, der uns Kathleen und David als Mitarbeiter zur Seite gestellt hat, der uns gesegnet und bewahrt hat, der spürbar vor Ort war und uns geleitet hat, der die Freizeit finanziell ermöglicht hat und all unsere Erwartungen- so ganz anders- aber doch erfüllt hat, zu seiner Ehre! Praise him!